Schon fast traditionell beginnt das letzte Kindergartenjahr für den 6er-Club mit der Naturwoche, die in diesem Jahr vom 07.09.-11.09. stattfand.
Jeden Morgen um 08.30 Uhr – eine Herausforderung für unsere Langschläfer – wanderten wir zum Jugendgästehaus am Barumer See. Dort durften wir die sanitären Anlagen benutzen und bei schlechtem Wetter Schutz suchen. Allerdings hatten wir sehr viel Glück, da wir eine sehr schöne Spätsommerwoche erwischt hatten. Nach dem gemeinsamen Frühstück wurden die für die Naturwoche geltenden Regeln besprochen und ein neues 6er-Club Ritual mit einem integrierten Spruch durch tägliches Aufsagen etabliert.
Am Montag haben wir auf unserer Wanderung nach dem Frühstück Naturmaterialien gesammelt und im Anschluss noch eine 6er-Club-Flagge mit unseren Handabdrücken gestaltet. Dienstag wurden dann nach dem Frühstück in zwei Gruppen mit den gesammelten Stöcken vom Vortag Namensschilder gebastelt, die wir zukünftig freitags bei unseren Treffen verwenden wollen. Die zweite Gruppe war am Strand des Barumer Sees auf Entdeckungstour. Mittwoch ging es nach der morgendlichen Stärkung direkt an den See, an dem die Kinder ausgerüstet mit Gummistiefeln und Sandspielzeug tolle Sachen aus Sand gebaut haben und sich wunderbar beschäftigen konnten. Donnerstag war dann eine große Wanderung in den Eichhagen angesagt. Hierbei handelt es sich um ein kleines Waldgebiet ohne wirtschaftliche Nutzung. Bruchholz bleibt liegen und dient den Kleinlebewesen als Unterschlupf. Durch den Zersetzungsprozess entsteht wieder Humus. In solchen Waldgebieten ist besonders auf Bruchholz zu achte. Dafür ist es erforderlich, immer mit offenen Augen und Ohren durch den Wald zu wandern. Eine Info-Tafel am Eingang warnt davor, den Wald bei stärkerem Wind zu betreten. Die Gefahren haben wir gemeinsam mit den Kids erarbeitet. Anschließend durften sie auf umgestürzten Bäumen klettern, erkunden was unter den losen Baumrinden an Getier wohnt. Ein Highlight war der Bau von Wigwams aus Stöcken, in denen die Kinder wunderbar spielten. Leider konnten wir aus Zeitmangel das Sumpfgebiet im Eichhagen nicht erreichen, aber es blieb noch Zeit, um die in die alten Buchenstämme eingeritzten Zahlen und Buchstaben zu entdecken. Gemeinsam wurde von uns „rumgesponnen“, wie die Menschen wohl hießen, die sich dort verewigt haben. Am Freitag – unserem letzten Tag – hatten sich die Kinder gewünscht, noch einmal am Barumer See zu spielen. Katharina hatte herzhafte Blätterteigschnecken für die Kinder mitgebracht, die großen Anklang fanden.
Unsere Naturwoche war gekennzeichnet durch viele Freispielphasen, die die Kinder sehr genossen. Nach Abschluss der Woche ist festzustellen, dass unser 6er-Club noch ein Stück mehr zusammengewachsen ist. Tolle Erlebnisse verbinden!








Große Wiedersehensfreude beim 6er-Club : Julian hatte Zeit für uns und wir konnten erneut das Feuerwehrgerätehaus besuchen. Zunächst erklärte Julian ausführlich, wie vielfältig die Aufgaben der Feuerwehr sind. Anhand von vielen Beispielen erklärte Julian was sich hinter den Begriffen „Retten, Löschen, Bergen und Schützen“ verbirgt. Anschließend durften die Kinder ein Feuerwehrfahrzeug von innen begutachten und Julian erklärte die technische Ausrüstung. Zum Schluss durfte der 6er-Club sogar noch die Schutzkleidung anziehen und erfuhren wann Schutzhelme und -masken zum Einsatz kommen.
Wieder einmal ein interessanter Vormittag mit Julian, der leider viel zu schnell vorbeiging!

Nun hatte der Personalnotstand auch den 6-er-Club erwischt – es konnte kein Wandertag stattfinden. Das Begleitpersonal fehlte. Dann wird eben umgedacht und kurzerhand ein Lagerfeuer auf dem Kindergartengelände organisiert. Zunächst schien uns der Wettergott einen Strich durch die Rechnung zu machen – es nieselte beständig vor sich hin. Aber pünktlich um 09.15 Uhr hörte es auf und wir konnten das Feuer entfachen. Der mitgebrachte Brezelrohteig wurde mit Eifer um die Stöcker gewickelt und über das lodernde Feuer gehalten. Ein großes Vergnügen für alle 6-er-Clubber. Mit großem Appetit wurden die duftenden Stockbrote verputzt. Ein tolles Erlebnis und eine wirklich schöne Alternative zum Wandern.


Theater mit Schatten? Schattentheater? Wie funktioniert das denn? Um das herauszufinden, ging unser montäglicher Wandertag wieder einmal auf den Brandtschen Hof. Nachdem wir uns mit unserem mitgebrachten Frühstück gestärkt hatten, ging es gleich mit den Vorbereitungen für das Schattentheater los. Als erstes wurde ein großes, weißes Bettlaken an der Decke befestigt und eine starke Beleuchtung installiert. Verschiedene aus Sperrholz ausgesägte Formen und Figuren wie Häuser, Menschen und Tiere kamen für das Spiel zum Einsatz. Die agierenden Kinder befanden sich auf der einen Seite des Vorhangs, auf der anderen Seite die Zuschauer. Mit großem Vergnügen wurden verschiedene Szenen gespielt. Mit viel neuem Wissen ging es zum Mittagessen zurück in den Kindergarten.
Dieses spannende Thema wurde umfassend mit Bildmaterial und Lektüre im 6-er-Club schon in den Wochen vor unserem Ausflug ins Schubz vorbereitet. Am 27.01.2026 war es dann soweit- mit dem Bus fuhren wir nach Lüneburg. Im Schubz angekommen wurde zunächst einmal ordentlich gefrühstückt. Bei „Den Wölfen auf der Spur“ handelt es sich um eine Bildungsinitiative der Landesjägerschaft Niedersachsen in Kooperation mit dem Umweltbildungszentrum Schubz. Das Ziel dieser Bildungsinitiative ist es, eine sachliche und unvoreingenommene Auseinandersetzung mit dem Thema „Rückkehr der Wölfe“ bei Kindern und Jugendlichen zu fördern. Dazu wurden umfangreiche Bildungsangebote und pädagogische Broschüren für Vorschul- und Grundschulkinder sowie Schüler bis Sek I konzipiert.
Viel fachliches Wissen über den Wolf und dessen Wanderungen wurde unseren Kindern vermittelt. Anhand der Mitmachgeschichte „Wanda Schlitzohr“ wurden unsere Kinder aktiv mit eingebunden. Gemeinsam ging es auf Spurensuche, wurden fehlende Puzzleteile gesucht und „geheult“ was das Zeug hielt. Tausende Fragen wurden von den Kindern gestellt und beantwortet. Beeindruckt von den vielen Eindrücken machten wir uns auf den Heimweg. Ein lohnenswertes Angebot des Schubz.

Neben unserem Wandertag und den Bewegungsstunden in der Sporthalle gibt es noch einen dritten Tag in der Woche, an dem der 6-er-Club aktiv ist. Mit Spannung wird der erste Brückentag in der Schule erwartet, aber leider ist es noch nicht soweit. Die Zeit bis dahin vertreibt sich der 6-er-Club mit Vorschularbeit im Kindergarten. In einem eigens angeschafften Arbeitsheft werden verschiedene auf die Grundschule vorbereitende Aufgaben erarbeitet. Auf dem Foto sieht man die Kinder bei den ersten Versuchen, den Namen zu schreiben. In naher Zukunft stellt uns die Feuerwehr Horburg ihren Gemeinschaftsraum zur Verfügung, sodass wir dort völlig ungestört und konzentriert arbeiten können. Darauf freuen wir uns schon!

Endlich ist so richtig Winter und hoher Schnee gefallen. Was gibt es da Schöneres als eine Schlittenpartie zum Rodeln mit dem 6-er-Club? Die 6-er-Club-Kinder kamen mit Schlitten und Rodelkissen in den Kindergarten und gemeinsam ging es zum Sportplatz Barum. Dort bot der Hügel an der Seilbahn optimale Bedingungen zum vergnüglichen Rodelspass. Unermüdlich wurden die Schlitten und Rutschekissen den Hügel hinauf befördert, um mit Schwung wieder hinab zu sausen. Da stört dann auch die Kälte wenig! Dieser Tag wird den Kindern sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

Große Vorfreude herrschte bei den 6-er-Club-Kindern. Im Stadttheater sollte das Weihnachtsmärchen „Die Bremer Stadtmusikanten“ gemeinsam angesehen werden. Allein die Busfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln dorthin ist schon ein Erlebnis, denn wer fährt heute schon noch mit dem Bus? In Lüneburg angekommen gab es einen Fußmarsch zum Theater. Im Foyer konnten wir unser mitgebrachtes Frühstück genießen. Gut gestärkt betraten wir das Theater, um uns von der Geschichte der Bremer Stadtmusikanten verzaubern zu lassen. Esel, Hund, Katze und Hahn gaben ihr Bestes, um uns zum Lachen zu bringen. Anschließend blieb noch Zeit für einen Bummel über den Weihnachtsmarkt und einen Stopp an der einen oder anderen Märchenbude, die in Lüneburg schon eine lange Tradition haben. Ein toller Ausflug, der die Vorfreude auf Weihnachten sicher noch gesteigert hat.

Länger als gedacht zog sich die Neugestaltung des Schulhofes an der Grundschule hin. Die Schüler nutzten die Sporthalle für die großen Pausenzeiten, sodass wir diese nicht nutzen konnten. Am 04.12.2025 war es dann endlich so weit – wir durften endlich mit dem 6-er-Club zum Sport in die Halle. Die Turnmatten wurden zu einem Kreis zusammengelegt und Nadine bot den Kindern verschiedene Entspannungsübungen an. Konzentriert arbeiteten die Kinder mit und hatten viel Spaß an den Übungen.

Von dem großen Glück, Julian Grube als FSJler für ein halbes Jahr bei uns im Kindergarten zu haben, profitierte natürlich auch der 6-er-Club. Julian – aktiver Feuerwehrmann – hatte beste Beziehungen und dank ihm, hatten wir die Möglichkeit, uns einen Krankenwagen vom Deutschen Roten Kreuz aus allernächster Nähe anzusehen. Dank seinem ehrenamtlichen Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit der Feuerwehr konnte er den Kindern die Technik das Fahrzeuges kindgerecht vermitteln. Viele Fragen wurden gestellt und ausführlich von ihm beantwortet. Mit großem Interesse wurde alles in Augenschein genommen und bestaunt. Jedes Kind konnte den Umgang mit einer Einwegspritze ausprobieren. Mit Blaulicht und Sirene verabschiedete sich das Krankenwagenteam von uns. Viel zu schnell ging dieser interessante Vormittag vorbei.
Ein weiteres Highlight mit Julian war der von ihm angebotene Erste-Hilfe-Kurs für die Kinder. Spielerisch wurden die ersten Maßnahmen bei Verletzungen aller Art von ihm erklärt. Auch praktische Übungen konnten die Kinder mit Verbandsmaterial machen. Viel Wissenswertes wurde den Kindern vermittelt, wir dürfen gespannt sein, ob sie das Erlernte bei Bedarf anwenden können.


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