Im Rahmen einer festlichen Veranstaltung verabschiedete sich nach vielen Jahren die Leiterin des kommunalen Kindergartens, Anja Bößow, zum 1. August 2026 in den wohlverdienten Ruhestand.
Bürgermeister Frank Isenberg, Vertreter der Fraktionen sowie das Kindergartenteam waren gekommen, um das bemerkenswerte Engagement von Anja Bößow zu würdigen. In seiner bewegenden Laudatio hob Frank Isenberg besonders die langjährige Treue zur Gemeinde Barum und das große Vertrauen in der Zusammenarbeit hervor. Bereits 1992 nahm sie ihre Tätigkeit als Erzieherin auf. Es folgte der nächste Schritt als stellvertretende Leiterin bis schließlich 2020 die Entscheidung für die Übernahme der Leitungsfunktion fiel.
In ihrer Zeit als Erzieherin begleitete sie zahlreiche Kinder – und inzwischen auch deren Kinder – durch die ersten Lebensjahre. „Die vielen fröhlichen, spannenden und manchmal
wunderbar lebhaften Tage mit den Kindern haben meinen Alltag bereichert“, so Anja Bößow. Besonders habe sie die kleinen Momente geschätzt, in denen Geduld, ein offenes Herz oder
auch einfach ein Pflaster im richtigen Augenblick Großes bewirken konnten.
Für die Zukunft der Einrichtung ist bereits gesorgt: Die Leitungsaufgaben übernehmen Jessica Reimer und Jana Kügel gemeinsam als Tandemteam. Beide arbeiten seit Längerem im Kindergarten „Alle unter einem Dach“ und bringen viel Engagement sowie neue Impulse mit. Unterstützt werden sie weiterhin von Doreen Daum, die als Stellvertreterin für Eltern und Kolleginnen ansprechbar bleibt. Anja Bößow zeigte sich erleichtert: „Ich bin sehr froh, meine Arbeit in so gute Hände übergeben zu können.“
Mit dem Ruhestand beginnt für die langjährige Mitarbeiterin ein neuer Lebensabschnitt. Sie freut sich auf mehr Zeit für ihre Familie, den Garten, kleine Auszeiten und all die Dinge, die im Alltag oft warten mussten. „Meine Kindergartenjahre werde ich immer in guter Erinnerung behalten. “ Die vielen Gespräche, das Vertrauen der Eltern und die täglichen Begegnungen mit den Kindern haben mein Leben geprägt“, stellte sie am Schluss ihrer Rede fest.


Im Kindergarten Barum „Alle unter einem Dach“ entstand eine Personalwand mit viel Engagement, kreativen Ideen und tatkräftiger Unterstützung – ein Herzensprojekt konnte erfolgreich umgesetzt werden.
Ein herzlicher Dank geht an die zahlreichen Eltern, die das Projekt mit ihrer Hilfe begleitet haben. Die Grundplatte und damit das Herzstück wurde uns von unserem Tischler vor Ort, Hans-Georg Flindt gesponsert. Das Highlight der Personalwand haben Steffi & Michael Jacob von „Spaß am Schenken“ (Kontakt: info@spassamschenken.de, www.spassamschenken.etsy.com ) geschaffen: sie haben die Ideen des Teams auf wunderschöne handgefertigte Holzscheiben übertragen und damit der Personalwand einen einzigartigen Charakter verliehen.

Die neue Gestaltung bietet den Familien nicht nur einen schönen Überblick über das gesamte Team. Dank der liebevoll gefertigten Holzscheiben mit der Aufschrift „Ich bin da“ können Eltern auf einen Blick erkennen, welche Mitarbeitenden aktuell im Haus sind. Auch wenn noch einige Details fehlen, ist die Personalwand nahezu fertiggestellt und im Eingangsbereich bereits jetzt ein echter Blickfang.
Das Team des Kindergartens „Alle unter einem Dach“ bedankt sich herzlich bei allen Eltern sowie bei Steffi & Michael Jacob für die großartige Unterstützung. Ohne ihre Hilfe wäre die Umsetzung dieser schönen Idee nicht möglich gewesen. Gemeinsam ist ein Projekt entstanden, das den Kindergartenalltag bereichert und den Zusammenhalt der Gemeinschaft sichtbar macht.


Wozu sind eigentlich Kinderküchen da?
Kleinkinder lernen vor allem durch Beobachtung und Imitation. Wenn sie mit Gegenständen und Spielzeugen spielen können, mit denen sie ihr alltägliches Leben, Alltagsaufgaben und Abläufe nachspielen können, fördert das ganz nebenbei ihre Entwicklung. Und es macht ihnen natürlich Spaß. Vor allem, wenn sie etwas größer sind, können Kinder im Rollenspiel in ganz unterschiedliche Rollen schlüpfen: Pizzabäcker, Koch oder Köchin, Kellner, Verkäufer – eine Spielküche bietet viele Möglichkeiten. Es kann dort gut allein, aber auch gemeinsam gespielt werden. Spielen Kinder gemeinsam mit der Spielküche, wird auch Kommunikation und Interaktion geübt. Durch die Möglichkeiten des freien Spiels, werden zudem Fantasie und Kreativität gefördert.
Ein großes Dankeschön an den Förderverein, der uns den Traum von einer Echtholzküche im Rollenspielraum erfüllt hat. Bei Firma Betzold war schnell das Passende gefunden. Unsere Küche verfügt nun über eine Spüle mit Unterschrank, einen Herd mit Backofen sowie eine Waschmaschine. Unsere Tina hat dann noch eine wunderschöne Außendekoration an der Wand vorgenommen.
Natürlich sind unsere Kinder begeistert und die neue Küche findet sehr viel Zuspruch bei unseren Kindern!

Um das herauszufinden, machten sich Doreen, Andreas und Heidi mit den Kids auf den Weg nach Lüneburg. Mit dem Bus ging es zunächst nach Lüneburg zum Reichenbachplatz, von dort zu Fuß zum Frühstückspicknick in die VHS. Gut gestärkt wurde der Bus zum Kurpark genommen. Dort erwartete sie der schön im Kurpark gelegene Spielplatz – großzügig angelegt mit vielen freien Grünflächen zum Toben und Spielen. Bäume, Büsche und Hecken bieten tolle Möglichkeiten, um sich zu verstecken und suchen zu lassen. Neben einem großen Kletterholzschiff gibt es viele verschiedene Spielgeräte wie Kletterturm, Rutschen, Drehkarussell, Wasserbahn etc.. Die Kids waren mit Begeisterung dabei, alles auszuprobieren, und genossen den sonnigen Tag im Kurpark.
Dieser Ausflug wird sicher noch einmal wiederholt!


Eine Riesenüberraschung bereitete dem Kindergarten am vergangenen Freitag der Förderverein: Vorsitzende Stefanie Päper-Ledwina erschien mit einer funkelnagelneuen Partybox. Erzieher Andreas hatte im Vorwege fleißig Punkte bei einer EDEKA-Treueaktion gesammelt, sodass die Box 200,00 € günstiger als normal vom Förderverein angeschafft werden konnte. Hierfür war allerdings Vorarbeit erforderlich – Stefanie musste erst einmal einen EDEKA-Markt finden, bei dem die Box noch zu haben war. Das Wetter war schön, die Box – glücklicherweise mit Rädern ausgestattet – wurde kurzerhand im Außenbereich aufgestellt und ausprobiert. Die Kinder hatten viel Spaß und genossen den Tanz an der frischen Luft. Wir sagen Dankeschön an den Förderverein, der uns wieder einmal mit dieser tollen Box bei unserer pädagogischen Art unterstützt!

Vom Ei zum Huhn
Unter Begleitung von unseren pädagogischen Fachkräften Tina Taruttis und Sandra Günther wurden unsere Kids umfassend durch Bild- und Buchmaterial auf das Naturthema „Wie wird das Ei zum Huhn“ vorbereitet. Mit großer Spannung wurde dann auch Hühnervater Thomas Halbe mit seinen Küken im Kindergarten erwartet. Am 02. April 2025 war es endlich so weit: die flauschigen, kleinen, piepsigen und natürlich aufgeregten Küken kamen zu Besuch. Nicht minder aufgeregt unsere Kinder aus allen Altersgruppen. Sie durften die Küken nicht nur vorsichtig streicheln sondern auch füttern.
Viele Fragen wurden gestellt und geduldig beantwortet. Dank Thomas Halbe dürfen wir auch weiterhin an der Entwicklung der Küken zum Huhn bzw. Hahn teilnehmen. Es sind weitere Besuche geplant.

Ausflug zum Meyershof
Ein weiteres Highlight in unserem Terminkalender war der Besuch vom Meyershof in Horburg. Dieser Betrieb züchtet Rinder, die auf saftigen Weiden grasen und sich ausschließlich von den verschiedensten Grassorten ernähren. Das Tierwohl liegt Jan-Hendrik und seiner Frau Maren Meyer sehr am Herzen.
Am 16. April 2025 zogen drei pädagogische Fachkräfte mit einer altersgemischten Gruppe von 20 Kindern – natürlich zu Fuß – los, um diesen landwirtschaftlichen Betrieb zu erkunden. Es gab so viel zu sehen. Juniorchef Jarle Meyer, der aktuell unseren Kindergarten besucht, war natürlich dabei. Die eine oder andere Erklärung konnte er schon geben. Der Zuchtbulle Olaf-Erwin wurde bewundert und die vielen Kühe durften gestreichelt und auch gefüttert werden. Besonders angetan waren die Kinder aber von den vielen Kälbern, die im Laufe des Frühjahrs geboren wurden.


Von der Biene zum Honig
Last but not least: Bereits das vierte Jahr in Folge startet Tina Taruttis die Imker AG mit Imker Thomas Halbe. Neben dem Pflanzen von bienenfreundlichen Blumen lernen die Kinder alles über die Herstellung von Honig. Die vielfältigen Aufgaben eines Imkers wie Betreuung der Bienenvölker, die Fütterung, Behandlung von Krankheiten und Schädlingen, Vermehrung, Transport der Bienenvölker und die Ernte des Honigs und anderer Bienenprodukte werden unseren Kids kindgerecht vom Imker vermittelt.

Wir freuen uns, dass wir die Möglichkeit haben, unseren Kindern dank Thomas Halbe und Familie Meyer das Thema Landwirtschaft hautnah vermitteln zu können.
Liebe Eltern,
alle 2 Jahre führen wir eine Elternbefragung durch. Wir möchten dadurch die Qualität der Kindergartenbetreuung halten und verbessern. Die Einschätzungen der Eltern von unserer Arbeit und der vorhandenen Rahmenbedingungen, ist uns sehr wichtig. Sie finden hier die Auswertung der Fragen, in Diagramme übertragen. Alle Ergebnisse der Fragebögen die fristgerecht abgegeben wurden, fließen in die Auswertung mit ein.
Die Eltern hatten die Möglichkeit, Wünsche, Anregungen und Kritik zu den verschiedenen Rubriken zu notieren. Diese ergänzte Auswertung wird Haus intern präsentiert werden. Da wir im Moment noch, aufgrund von Corona, unter strengen Auflagen tätig sind und sich im Hause nur die Kinder und Betreuer/innen aufhalten sollten, muss noch eine Möglichkeit der Präsentation gefunden werden!
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Mitarbeit der Eltern, wünschen allen weiterhin viel Gesundheit und bleibt guter Dinge.
Viele Grüße vom Barumer Kindergarten Team
Am 12. Juni 2017 machten sich die Schulstarter des Barumer Kindergartens bei herrlichem Wetter, auf zu einer Wanderung. Nach einer guten Stunde trudelten wir in St. Dionys ein. Hungrig und durstig vom Marsch, machten wir ein Picknick vor dem Pastorat. Um 10 Uhr ging es zur benachbarten Kirche. Dort wartete Herr Stefan Rosberg bereits auf uns. Er ist Organist und hatte uns eingeladen, dieses eindrucksvolle Instrument kennenzulernen.
Stefan erklärte uns was eine Orgel ist und führte anhand verschiedener Pfeifen die Funktion und Tonlagen vor. Nun ging es zum spannenden Teil, alle dürften die Treppe hoch zur Orgel gehen und da standen wir vor diesem mächtigen Instrument. Es besteht aus fast 1000 Pfeifen und alle lassen einen anderen Ton erklingen. Aber wie kommt der Ton zustande? Bei der Blockflöte muss man ja nur reinblasen und schon gibt es einen Ton. Aber eine Orgel, wie soll das gehen? Das Geheimnis wurde gelüftet. Wir durften in die Orgel reingehen und um das Ganze zu „durchschauen“. Heute wird ein elektrisches Gebläse eingeschaltet aber früher mussten die Konfirmanden einen Blasebalg betätigen. Der war natürlich sehr groß und so war ganzer Körpereinsatz gefragt. Die Jugendlichen standen auf zwei Trittbrettern und los ging es. Heute zahlt man für so einen „Stepper“ im Fitnessstudio viel Geld.
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